Corporate Blogs: Bekanntheit und Glaubwürdigkeit steigern

16. September 2011 | Von | Kategorie: Kommunikation

Nein, Web 2.0 heißt nicht, dass man eine neue Software für das Internet braucht. Und auf einem Blog kann man sich nicht mit Bleistift Notizen machen. Beides sind Begriffe aus der schillernden Welt der Social Media. Bei dieser Art der Kommunikation gibt man den Internet-Nutzern die Möglichkeit mitzureden. Davor haben viele Unternehmen Angst. Jedoch bieten gerade Blogs eine gute Möglichkeit, Neuigkeiten zu verbreiten und mit Kunden in Kontakt zu kommen.

Einige Unternehmen sind bereits auf den Zug aufgesprungen und haben eigene Corporate Blogs ins Leben gerufen. Hier informieren sie über neue Produkte, geben Veranstaltungshinweise und erklären Konzern-Nachrichten. Diese Unternehmen haben erkannt, dass sich Internet-Nutzer nicht mehr (nur) bei den gängigen Medien informieren. Tageszeitungen, Nachrichtenportale und Verbrauchermagazine verbreiten sowieso nur noch den Einheitsbrei, so der Vorwurf. Daher nutzen diese Menschen neue Arten der Kommunikation. Sie informieren sich bei den Unternehmen direkt und nehmen aktiv am Informationsaustausch teil. Bei Blogs geht das ganz einfach, indem sie einen Kommentar zur jeweiligen Nachricht schreiben. Hier können sie eigene Erfahrungen einbringen – wodurch der Corporate Blog wiederum für andere Leser interessant wird.

Corporate Blogs für alle Unternehmen

Nicht nur große Unternehmen sollten prüfen, ob sie einen eigenen Blog ins Leben rufen wollen. Auch für kleine und mittelständische Unternehmen kann solch ein Schritt interessant sein. Wichtig ist immer: Man muss interessante Inhalte liefern und über seinen Tellerrand hinausschauen! So kann man das Interesse von Menschen gewinnen, die man bisher gar nicht als Kunde oder Multiplikator auf der Liste hatte.

Angst vor unsachgemäßer Kritik oder Hetzkampagnen auf der eigenen Seite muss man übrigens nicht haben. Denn der Betreiber eines Blogs kann Kommentare verhindern oder wieder von der Seite streichen. Jedoch sollte man nicht jeden unliebsamen Kommentar löschen! Denn auch negative Stimmen gehören zum Alltag. Und wenn Nutzer auch solche Stimmen finden, gewinnt der Blog umso mehr an Glaubwürdigkeit.

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